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Die Belastung der Umwelt, insbesondere der Gewässer und des Trinkwassers, ist trotz vielen Massnahmen immer noch aktuell. An der EAWAG erarbeiten Forscherinnen und Forscher der Natur-, Ingenieur- und Sozialwissenschaften Konzepte, welche ökologische, wirtschaftliche und soziale Interessen am Wasser berücksichtigen. Es werden auch Methoden entwickelt, mit denen sich das Risiko von Substanzen in der Umwelt besser abschätzen lässt. Diese naturwissenschaftliche Herausforderung bewegte Christine Roth an die Hochschule zurückzukehren, nachdem sie für ein Umweltberatungsbüro tätig gewesen war. Ihre Arbeit zielt auf ein besseres Verständnis der Verteilung von organischen Schadstoffen in verschiedene Umweltkompartimente wie Luft, Partikel, Schnee oder Wasser. Dazu entwickelt sie physikalisch-chemische Modelle, mit denen diese Prozesse in der Praxis quantifiziert und kritische Substanzen entsprechend bewertet werden können.
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