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Mit der Beschleunigung von globalen Stoffkreisläufen, wie beispielsweise von Kohlenstoff und Stickstoff, hat der Mensch zahlreiche Umweltprobleme verursacht. Zudem wurden in den vergangenen Jahrzehnten über 100’000 neue organische Verbindungen synthetisiert; davon gelangen viele in die Umwelt, wo manche stark toxisch wirken.
Das Institut für Biogeochemie und Schadstoffdynamik (IBP) befasst sich mit der Frage, was mit anthropogenen aber auch mit natürlichen Substanzen in der Umwelt geschieht. Die interdisziplinäre Herangehensweise ermöglicht es, den Transport von Treibhausgasen, Nährstoffen, Metallen oder organischen Substanzen in Gewässern, Böden und der Luft zu verfolgen sowie die chemische Transformation dieser Stoffe und ihre Auswirkungen zu untersuchen. Dazu wird eine Palette von Methoden benutzt, die Feldversuche, Laborexperimente und numerische Modelle umfasst und Studien auf unterschiedlichen Skalen – von der molekularen bis zur globalen Ebene – erlaubt.
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