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Auch im dritten Jahrtausend ist die Landwirtschaft nach wie vor absolut zentral für die Ernährung der Welt. Für rund 2,6 Milliarden Menschen stellt sie ausserdem die Erwerbs- und Existenzgrundlage dar: Global gesehen bildet die Landwirtschaft damit den wichtigsten Beschäftigungszweig. Um diese Herausforderungen zu meistern, braucht es Agrarwissenschaftlerinnen und Agrarwissenschaftler, die biologische, ökologische, wirtschaftliche und globale Zusammenhänge verstehen.
Die ETH Zürich bietet als einzige universitäre Hochschule in der Schweiz den Studiengang Agrarwissenschaft an. Das Studium vermittelt die wissenschaftliche Basis für die Landwirtschaftsproduktion, das Landschaftsmanagement und die Nutzung der Ressourcen. Es lehrt systemorientiertes Denken und interdisziplinäres Arbeiten. Absolventen und Absolventinnen des Master-Studiengangs Agrarwissenschaft verfügen über profunde Kenntnisse der Tier- und Pflanzengenetik, Sie kennen die ökologischen, ökonomischen und sozialen Zusammenhänge innerhalb des Agroökosystems, und die Produktionstechniken von landwirtschaftlichen Erzeugnissen. Sie sind fähig, komplexe Probleme zu analysieren. Wie kann die wachsende Weltbevölkerung auch in Zukunft ernährt werden? Welchen Einfluss hat der Klimawandel auf die Nahrungsmittelproduktion? Inwiefern beeinflusst das Kauf- und Konsumverhalten von Agrargütern die Umwelt? Mit diesen Fragen setzen sich die Studierenden auseinander und erwerben die nötigen Kompetenzen, um konstruktiv zu ihrer Lösung beizutragen.
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