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Die Welt ist mit bedeutenden Umweltproblemen konfrontiert, die ihren Ursprung in der Übernutzung von natürlichen Ressourcen und der Belastung von Umweltsystemen haben. Dazu gehören die Klimaänderung, die Degradation von Land und Boden, die Kontamination von Süss- und Salzwassersystemen, die Reduktion der Biodiversität und die Gefährdung der menschlichen Gesundheit durch neue, von der Umwelt beeinflusste Krankheiten. Diese Probleme stehen meist in direktem Zusammenhang mit menschlichen Aktivitäten, die nicht nachhaltig sind, sondern die Lebensgrundlagen zukünftiger Generationen gefährden.
Die Ausbildung in Umweltnaturwissenschaften vermittelt Wissen und Verständnis über die Funktionsweise der natürlichen Umwelt und die Wechselwirkungen zwischen dem Menschen und seiner belebten und unbelebten Umwelt. Die Studierenden lernen Umweltfragen mit wissenschaftlichen Methoden zu analysieren, daraus Lösungen zu entwickeln sowie diese zu bewerten und umzusetzen. Besonderes Gewicht wird auf interdisziplinäres Arbeiten gelegt, das neben den Naturwissenschaften auch die Sozial- und Geisteswissenschaften sowie die Technik einschliesst. Das Konzept der Nachhaltigkeit nimmt dabei einen wichtigen Stellenwert ein mit dem Ziel, dieses in der zukünftigen beruflichen Tätigkeit von Umweltnaturwissenschaftlerinnen und Umwelnaturwissenschaftler anwenden zu können.
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