Treibhausgasen auf der Spur

07.03.2017

Fast die Hälfte des Kohlendioxids, das die Menschheit in die Umwelt entlässt, nehmen die Weltmeere und die Biosphäre an Land auf. Das lindert die globale Erwärmung. Doch geht diese Speicherung auch in Zukunft weiter, fragen sich Forschende in der März-Ausgabe des SNF-Magazins «Horizonte».

Meer, Wald und Böden speichern Kohlendioxid und bremsen so die globale Erwärmung. Ob man sich darauf auch in Zukunft verlassen kann, möchten Forschende der ETH Zürich, der Universität Bern und der Eidgenössischen Forschungsanstalt für Wald, Schnee und Landschaft (WSL) in Birmensdorf nun herausfinden.

Um europaweite oder globale Schlussfolgerungen über CO2-Senken zu ziehen, braucht es  standardisierte Messungen. Diese können anhand von Computermodellen auf grössere Gebiete hochgerechnet werden. Im europäischen Verbundprojekt «ICOS-Research Infrastructure» werden derzeit die Messinstrumente und die Datenverarbeitung vereinheitlicht eingerichtet.

Nina Buchmann, Professorin für Grasslandwissenschaften am Institut für Agrarwissenschaften koordiniert das Projekt Integrated Carbon Observation System (ICOS-CH) in der Schweiz. Beteiligt sind zwei Messstandorte: einer in einem Fichtenwald, ebenfalls bei Davos, ein anderer auf dem Jungfraujoch.

 

 
 
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